Ukraine: Hilfe zwischen Alltag und Ausnahmezustand
Shownotes
Ein Koffer. Nicht für Urlaub – sondern für einen Einsatz. In dieser Folge spricht Petra Kemmerzell mit der Ärztin Dr. Ulrike Borngräber über ihren Hilfseinsatz in der Westukraine. Eine persönliche Geschichte darüber, was man mitnimmt, wenn man hilft – und was man zurückbringt.
👉 Grundlage ist ihr Erfahrungsbericht
🧭 Darum geht’s
- Hilfe im Kriegsgebiet – wie alles beginnt
- Medizinischer Einsatz zwischen Alltag und Ausnahmezustand
- Evakuierungen und internationale Zusammenarbeit
- Was ein solcher Einsatz mit einem macht
💬 Ein Moment aus der Folge „Musik am Abend – und Raketenalarm in der Nacht.“
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Links und Quellen
- buero@windrose-oberursel.de – Feedback zum Podcast erreicht uns hier am schnellsten
- Alle Veranstaltungen im Kulturcafé Windrose mit Links für die Ticketbestellung gibt es hier: https://www.kulturcafe-windrose.de/services-9
Euer Host
Petra Kemmerzell ist Marktforscherin, Podcasterin, Sängerin & Moderatorin. Sie ist Vorstandsmitglied der Windrose e.V. und engagiert sich im „JubiTeam“ bei den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2026.
Über die Windrose e.V.
Seit 1976 setzt sich der Internationale Verein Windrose mit viel ehrenamtlichem Engagement für ein weltoffenes Oberursel und den Dialog zwischen den Kulturen ein. Integration leben – gute Nachbarschaft gestalten! Dafür stehen die über 600 Vereinsmitglieder der Windrose. Integration ist ein sperriges Wort – unser Verein füllt es seit vielen Jahren mit Leben. Mit viel Engagement und Freude schaffen wir Treffpunkte für Eingesessene und zugewanderte Oberurseler Bürgerinnen und Bürger, unterstützen Schülerinnen, Schüler und Familien dabei, ein selbstbestimmtes und gutes Leben in Deutschland aufzubauen und fördern eine gute Nachbarschaft: Wir leben und feiern zusammen, wir fördern und motivieren uns gegenseitig und wir helfen und begleiten in schwierigen Situationen.
Mehr erfahren Sie unter www.windrose-oberursel.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Windkanal, Integration geht's vom Ohr direkt ins Herz.
00:00:08: Dieser Podcast ist ein Projekt des
00:00:10: International
00:00:11: Vereins Vindrose,
00:00:28: Heute geht es im Windkanal um eine Geschichte, die hier in Oberursel beginnt und in der West-Ukraine weitergeht.
00:00:35: Meine Gesprächspartnerin ist Ärztin!
00:00:37: Sie hat in der Tat ihren Koffer gepackt – also mit so ärztlichem Basiswerkzeug wie Stethoskop und Stauschlauch mit jeder Menge Erfahrung aber auch mit einem kleinen Fragezeichen was erwartet mich?
00:00:50: Und dann ist sie losgefahren... Diese Folge ist also auch eine Koffergeschichte, aber eine Geschichte über das was man mitnimmt.
00:00:59: Willkommen im Windkanal!
00:01:01: Mein Name ist Petra Kemmerzell und neben mir steht Dr.
00:01:04: Ulrike Borngräber.
00:01:05: Hallo Ulrike schön dass du da bist.
00:01:07: Hallo Petra vielen Dank dass ich dabei sein darf.
00:01:10: Ulrike Du hast mir vorab eine Präsentation über deinen Einsatz geschickt.
00:01:14: ihr habt mich total beeindruckt Und am Anfang wurde mir klar Alles hat eigentlich schon viel früher angefangen als die Reise selbst, nämlich mit dem Angriff auf die Ukraine.
00:01:25: Ulrike, wann hast du zum ersten Mal gedacht ich könnte helfen?
00:01:30: Das erste war nicht der Gedanke an einen humanitären Einsatz.
00:01:32: Ich habe kleine Dinge gebastelt und habe die an Spender vergeben, die halt eben für die Ukraine gespendet haben.
00:01:40: Und dann kam der Aufruf der Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium, dass man sich als Arzt registrieren lassen sollte.
00:01:47: Man wusste ja nicht genau wie viele Flüchtlinge werden kommen?
00:01:50: Wie viele Flüchtlingslager werden krenznah errichtet werden?
00:01:53: Da habe ich mich dann das erste Mal registriern lassen.
00:01:57: Und schließlich kam der aufruf von einer Hilfsorganisation, mit der ich schon vorher mal zusammengearbeitet hatte.
00:02:03: Du wusstest ja schon vorher, vor der Reise was euch erwartet.
00:02:07: Viele verletzte wenig Material.
00:02:11: Wie hast du dich eigentlich mental auf diese Reise vorbereitet?
00:02:14: Was hast du da für dich mental in deinen persönlichen Koffer gepackt?
00:02:19: Wir wurden von der Hilfsorganisation in einem Lehrgang darauf vorbereitet dass wir in der Ukraine fahren und was uns dort erwarten könnte.
00:02:29: Dann muss ich ehrlich sagen, habe mich eigentlich nicht besonders vorbereitet.
00:02:33: Ich habe gesagt okay!
00:02:34: Ich kann mit dem dielen was da kommt und jetzt warte ich mal was da kommen und dann kann ich mich entsprechend flexibel darauf einstellen.
00:02:41: Und in deiner Präsentation sprichst du ja auch ganz konkret über Material, das gebraucht wird vor Ort.
00:02:48: Tonika jetzt Verbandsmaterial, Medikamente und das konntest Du jetzt natürlich nicht alles mitbringen!
00:02:54: Hier greift man wie ich von Dir gelernt habe auf alles zurück was die Hilfsorganisationen vor Ort gesammelt haben.
00:03:01: Was braucht man unbedingt vor Ort?
00:03:04: Und was wenn überhaupt hast Du
00:03:05: vermisst?!
00:03:06: Wir hatten Lager vor Ort, aus denen wir uns entsprechend bedienen konnten.
00:03:10: Wenn wir etwas brauchten.
00:03:11: vom Prinzip ging es darum zwei Rettungswagen auszustatten mit den wir dann gearbeitet haben.
00:03:16: aber dadurch dass wir nicht direkt in Frontnähe waren haben wir auch keine Verbrauchsmaterialien im großen Stil benötigt und konnten also auch entsprechend aus Deutschland nachbestellen.
00:03:29: Das heißt, wir wussten es ist eine Ausstattung da.
00:03:32: Haben natürlich ständig kontrolliert und überlegt was könnten wir noch brauchen?
00:03:36: Was ist sinnvoll?
00:03:37: Haben uns das dann besorgt oder haben es bestellt?
00:03:40: Kannst du dafür ein Beispiel geben?
00:03:42: Medikamente!
00:03:43: Also wir haben uns mit entsprechenden Medikamenten ausgestattet weil wir mussten ja nicht wissen was wir halt eben als Patienten bekommen Und wir waren auch flexibel.
00:03:55: Also es gab mal eine Situation dort vor Ort, wo's um eine Notfallversorgung gegangen wäre.
00:04:01: für den Fall, dass halt eben die Raketen getroffen hätten war aber da nicht der Fall weil die Luftabwehr gut funktioniert hat und entsprechend war halt eben auch die Ausstattung in den Rettungswagen auf Trauma ausgelegt, aber eben halt auch darauf das man kurzfristig Leute hätte beatmen müssen.
00:04:23: Also, genau.
00:04:25: Klassische Schmerzmittel?
00:04:28: Wahrscheinlich auch Antibiotika-Wundversorgung.
00:04:31: Genau und halt eben auch es kamen mal Anfragen dann halt vor Ort, wo könnt ihr uns nicht mehr wir brauchen für den in dem Bereich Schmerzwittel, Antibiotika
00:04:39: usw.,
00:04:39: da mussten wir natürlich erst gucken ob das da war oder ob wir das bestellen konnten und haben das dann dort auch vor Ort abgegeben.
00:04:46: Jetzt kommt man ja da in eine völlig andere Realität.
00:04:50: Wie war jetzt so der Moment, deine Ankunft in Leviv?
00:04:55: Also wann hast du gemerkt – jetzt ist es ernst!
00:04:58: Ich meine da diese besonderen Situationen die du da beschrieben hast, diese zwei Realitäten abend Nachtmorgen... Was meintest Du damit mit den zwei Realitäten in Leviv?
00:05:09: Wir sind am Busbahnhof angekommen und alles wirkte
00:05:14: fast…
00:05:14: erschreckend normal.
00:05:16: Also das war eigentlich fast überraschend, dann sind wir in die Stadt gefahren mit einem Taxifahrer.
00:05:20: Das war zu einem Zeitpunkt recht früh noch im Krieg.
00:05:24: da war gerade das russische Kriegsschiff versenkt worden also der hat Witze darüber gerissen und wir gingen durch die Stattensacken.
00:05:32: Schöne Stadt!
00:05:34: Wir können in den Kaffee gehen und dann gab es das erste mal Luftalarm.
00:05:38: Und das war die andere Realität.
00:05:40: Das heißt, wir konnten uns nicht einfach in einen Kaffee setzen weil die Kaffees dann geschlossen wurden haben dann ein Gewölbekeller gefunden indem auch netterweise unten ein Kaffe drin war.
00:05:51: also das hat uns dann zumindestens für unseren Kaffeedurst gerettet.
00:05:55: und so ging es dann weiter.
00:05:57: man ginge abends durch die Stadt und auf großen Plätzen wurden Mode Musik gespielt wurde gesungen und man dachte nur Ach, eigentlich ganz schön da!
00:06:05: Auf einmal wechselt die Musik und wird anders.
00:06:11: Und auf einmal stehen hunderte von Leuten auf einem großen Platz vor der Oper und singen die ukrainische Nationalhymne.
00:06:18: Das konnte einem an jedem Platz in der Stadt passieren.
00:06:22: Dann ging man ins Bett und wurde zwei Stunden später geweckt von den Alarmsirennen, von den alarm-Apps, die man auf seinem Handy hatte Und das mehrfach in der Nacht, und man stand auf und ging halt eben in den Schutzbereich.
00:06:35: Das sind die zwei Realitäten – Musik am Abend und damals meistens der Raketenalarm in der
00:06:42: Nacht.".
00:06:43: Jetzt bist du ja da mit einem Ziel, mit einem Arbeitsauftrag hingefahren?
00:06:48: Kannst Du dieses Ziel mal beschreiben?
00:06:51: also was war Deine Aufgabe, wofür wurde Deine Hilfe vor Ort dann tatsächlich ganz konkret gebraucht?
00:06:57: Vom Prinzip war es so, im Osten der Ukraine tobte der Krieg besonders stark und man musste dort die Krankenhäuser räumen um halt Platz machen für neue Verletzte.
00:07:09: Außerdem waren ja medizinische Einrichtungen auch angegriffen worden das heißt alle die transportabel waren sind in den Westen des Landes transportiert wurden um dann gegebenenfalls verlegt zu werden innerhalb von Europa in andere Krankenhäusern.
00:07:27: Unsere Aufgabe war, dass wir Patienten innerhalb von Leviv, wo unser Standort war entgegengenommen haben.
00:07:34: Von den Evakuierungszügen der Mediziner ohne Grenzen und in die Stadt verteilt haben bzw dann eben im Risikenkonvoi mit internationalen Kranken- und Rettungswagen über die Grenze gebracht haben nach Reschow in Polen, wo von einem kleinen Flugplatz aus die Verlegung in die verschiedenen europäischen Länder eben gestartet wurde.
00:07:58: Das heißt, alles also total international natürlich durchorganisiert mit viel internationale Hilfe.
00:08:06: Jetzt musst du die Menschen, die da kommen, natürlich in irgendeiner Weise einteilen.
00:08:11: Wer braucht welche Hilfe?
00:08:13: Wie dringend ist es?
00:08:14: Wo muss man sich sofort kümmern?
00:08:15: und wie geht man damit um solche Entscheidungen quasi so eine Triage zu machen?
00:08:22: Die Entscheidung haben wir gar nicht getroffen weil Patienten, die wir entgegengenommen haben waren alle vorbehandelt.
00:08:31: Und wenn wir die Patienten von den Evakuierungszügen verlegt haben zu den Krankenhäusern nach Leviv, dann wussten wir ja schon was kommt.
00:08:40: Okay es konnte mal passieren dass wir einen Anruf bekamen okay euer Patient wir mussten ihn eben intubieren und beatmen das heißt ihr braucht eine andere Ausrüstung auf dem Auto.
00:08:48: da hat man sich auch sehr gegenseitig geholfen und hat sich ausgetauscht innerhalb der verschiedenen Rettungswagen und Rettungsmannschaften.
00:08:56: Wenn es danach Polen ging über die Grenze die Patienten ja alle schon vorversorgt.
00:09:05: Wir haben sie dann eigentlich erst im Rahmen der Einfahrt in den Flughafen aufgeteilt und diese Aufteilung, die Informationen darüber was wir an Bord hatten war ja vorher schon entsprechend an die verlegenden Flugzeuge gegeben worden und wir haben in der Regel den Bundeswehrflieger beliefert.
00:09:30: Da kam dann entsprechend, da sie die Unterlagen hatte jemand durch und hat unsere Wagen gewertet.
00:09:38: Und das war eine Triage, die aber sehr kontrolliert und eigentlich harmlos war im Gegensatz zu dem was man hätte bei einem Massenanfall an Verletzten.
00:09:48: Du hast das deutsche Kleblattsystem in dem Zusammenhang beschrieben.
00:09:54: Kannst du uns das mal ein bisschen genauer erklären?
00:09:56: Was das bedeutet?
00:09:58: Das
00:09:59: Kledplatzsystem ist entwickelt worden zur Zeit von Corona.
00:10:03: Da hat man die ganze Bundesrepublik in Sektoren eingeteilt und von jedem Sektor war jederzeit abrufbar und bekannt, wo welche Krankenhausbetten- und Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung gestanden haben.
00:10:16: Und dieses Kled Platzsystem wurde jetzt wieder genutzt.
00:10:19: Man wusste von den Kapazitäten, die bereitgestellt wurden sind Und hat entsprechend dann mit den Flugzeugen jedes Mal einen anderen Bereich dieses Klebplatz, dieses Sektors in der Bundesrepublik angeflogen.
00:10:33: Ulrike jetzt geht so ein Einsatz ja auch persönlich nicht an einem vorbei?
00:10:38: Was hast du für dich persönlich mitgenommen?
00:10:41: wie wenn überhaupt hat dieser Einsatz dich oder zumindest deine Sicht auf die Ukraine verändert?
00:10:49: Ich kannte die Ukraine ja schon aus dem Zeitraum vor dem Krieg.
00:10:54: Und für mich war es unvorstellbar, dass so ein wunderschönes Land mit so gastfreundlichen Menschen auf einmal von außen in eine solche Situation gebracht wird.
00:11:06: und man hat dieses Gefühl, dass man zwar nicht direkt an der Front ist aber trotzdem stimmte irgendetwas.
00:11:15: Man wurde ja mehrfach pro Nacht geweckt durch die Alarmserien.
00:11:20: Wir hatten irgendwann verschiedene Apps auf unseren Handys, um halt eben rechtzeitig gewarnt zu werden.
00:11:26: Obwohl die Warnsysteme eigentlich sehr gut ausgestattet war.
00:11:29: nur es ist vorgekommen im Hotel viel der Lautsprecher aus ja.
00:11:32: dann hatten wir entsprechend ein Buddiesystem gebaut wo jeder noch jemanden hatte den er mit warnen musste wenn halt eben dieses dieser Lautsprechern nicht funktioniert hat oder vielleicht jemand die Apps überhört hat obwohl sie eigentlich recht laut waren und also ich das letzte mal über die Grenze gefahren bin.
00:11:51: Ich sollte danach an einen Busbahnhof in Polen eben gebracht werden, um halt nach Hause zu fahren.
00:11:59: Da spürte ich auf einmal wie etwas von mir abfiel – so eine große Erleichterung.
00:12:03: und dann habe ich gedacht du bist jetzt nicht persönlich in Gefahr?
00:12:07: Was ist das jetzt was von dir abfällt?
00:12:10: Und auf einmal wurde mir klar, ich werde heute Nacht schlafen!
00:12:14: Während die Menschen in der Ukraine werden es nicht tun.
00:12:18: Die werden wieder mehrfach geweckt werden Und wissen nicht, welche Gefahr ihnen da droht.
00:12:23: Müssen in den Keller laufen?
00:12:25: Können vielleicht eine halbe Stunde wieder raus sitzen unter Umständen aber bis zum Morgengrauen oder noch länger in diesem Keller, in diesem Schutzbereich und ich brauche das nicht mehr.
00:12:34: und das viel entsprechend von mir ab.
00:12:37: Das hat mich eigentlich gezeigt unter welchem Druck die Leute stehen und jetzt sind ja seitdem auch leider Jahre vergangen und es hat sich nicht geändert ist im Gegenteil Es ist viel schlimmer geworden.
00:12:51: Wie lange hat dein Einsatz dort eigentlich insgesamt gedauert?
00:12:55: Das waren jetzt nur drei Wochen gewesen, nur in Anführungsstrichen.
00:12:59: Aber ich muss ehrlich sagen, ich kam da raus und bin an einem Haus vorbeigefahren das etwas älter aussah, etwas kaputt aussah und habe sofort nach Einschusslöchern gesucht also dann vielleicht hier auf Oberursel bezogen.
00:13:13: Ich war am Brunnenfest gewesen Tretern verhängt war klar, damit nicht jeder sein Bier reinschüttet.
00:13:21: In der Ukraine machen sie das um ihre Kunstgegenstände und ihre Denkmäler zu schützen Und man sah dort eben an jeder Ecke irgendwelche Panzersperren liegen die man jederzeit hätte wieder herausholen können.
00:13:33: Man ist vorbeigefahren an verlassenen Checkpoints Die jederzeit hätten wieder reaktiviert werden müssen.
00:13:38: wir sind vorbei gefahren an Minenfeldern.
00:13:41: Wir sind vorbeigefahren An checkpoints dem man auf den ersten Blick gar nicht erkannt hat, also Unterstände im Wald wo erst am dritten hinsehen.
00:13:51: Oh da sitzt jemand und beobachtet uns und das macht ein Bettchen wacher.
00:13:59: was die Umgebung angeht ja aber wie gesagt Die Menschen in der Ukraine halten das seit Jahren aus und für mich war es nur dreieinhalb Wochen Und trotzdem habe ich so etwas mitgenommen in meinen Erinnerungen.
00:14:14: Ja einen Koffer Liebe Ulrike, kann vieles tragen.
00:14:17: Material, Hoffnung, Verantwortung aber auch Zweifel!
00:14:22: Diese Koffergeschichte finde ich hat gezeigt das Hilfe nicht abstrakt ist sondern sehr konkret und auch einen persönlich erreicht und festhält.
00:14:32: Vielen Dank liebe Ulrike dass du diese Geschichte mit uns geteilt hast.
00:14:37: Vielen Dank, liebe Petra, dass ich meine Geschichte erzählen durfte.
00:14:40: Mir geht es vor allem darum, dass die Ukraine und das Unrecht was ihr passiert nicht in Vergessenheit gerät gegen all das, was sonst in unserer Welt passiert.
00:14:49: Und es liegt mir sehr am Herzen, dass das weiter im Vordergrund bleibt, dass wir weiter daran denken und dass wir auch weiter überlegen können wie wir helfen können und wie wir unterstützen können.
00:15:07: der aktuelle
00:15:08: Veranstaltung hinweist.
00:15:12: Sophie Scholl gilt als Ikone des Widerstands im Nationalsozialismus und auch wenn ihr etliche Personen zur Seite standen, fasziniert über Generationen hinweg ganz besonders der Werdegang dieser jungen Frau die ihr Leben für ihre Überzeugung ließ.
00:15:29: Die Historikerin Dr.
00:15:30: Maren Gottschalk hat sich dem Leben Sophie Scholz bereits zweimal biografisch angenähert, zuletzt mit dem Buch Wie schwer ein Menschenleben wiegt?
00:15:41: Und aus diesem Buch ließ die Autorin am elften Mai und spricht mit der Journalistin Margit Schlesinger-Scholl.
00:15:47: Veranstalter ist die katholische Erwachsenenbildung Kurz KEB Hochtownus.
00:15:54: Los geht's, wie fast immer um neunzehn Uhr und die Snacks stehen natürlich ab achtzehn Urschern für euch bereit!
00:16:01: Am dreizehnten Mai lädt der Kunstgriff wieder zum kleinen Mittwoch ins Kuka ein.
00:16:06: Doris Friedmann singt und spielt von der Liebe – und vom Glück.
00:16:11: Dabei ist sie überraschend, charmant, poetisch und auch mal temperamentvoll.
00:16:17: Ihre mehrsprachigen Lieder sind überwiegend Eigenkompositionen und widmen sich diesen großen Themen Liebe, Trauer, Einsamkeit, Leidenschaft.
00:16:25: Und eben auch dem Glück!
00:16:27: Der Eintritt ist – wie immer frei?
00:16:30: Wer am Tisch sitzen möchte, reserviert bitte über die Website.
00:16:33: Den Link findet ihr wie immer in den Show-Notes.
00:16:37: Am siebzehnten Mai ist wieder Jazz Jam Session.
00:16:39: Kommt doch einfach mal vorbei, hört zu macht mit.
00:16:43: Rhythmusgruppe und Klavier sind da, wer besondere Technik benötigt bringt diese einfach mit.
00:16:48: Sessionleiter EKPV wird das gut gelaunt.
00:16:50: irgendwo einstöpseln!
00:16:53: Scherz Kaffeeabend erwartet euch schon am neunzehnten Mai wieder ab achtzehn Uhr mit leckeren Snacks zum Bubbeln und Spielen.
00:17:01: Und nicht vergessen jeden Samstag lädt euch die Windrose zum Frühstück ein.
00:17:06: Es gibt ein großes Angebot vom Croissant mit Marmelade bis hin zum Brunchteller.
00:17:11: Bitte auch hier Euren Platz per Ticket reservieren.
00:17:19: Das nächste Highlight im Jubiläumsjahr ist das Brunnenfest!
00:17:22: Vom neunundzwanzigsten Mai bis ersten Juni bespielt die Windrose den Hospitalplatz, also gleich gegenüber vom KUKA.
00:17:29: Unser Motto ist Mitmachen bei guter Nachbarschaft.
00:17:33: Unterstützt werden wir vom Rotary Club Oberursel und natürlich dem Gunstgriff.
00:17:39: Plakat ist fertig, und wie ich finde es ist auch richtig schön geworden!
00:17:44: Stolz wie Bolle sind wir aber dass so viele Künstlerinnen bei uns auftreten werden.
00:17:49: Es gibt jede Menge Musik.
00:17:51: Ein paar Namen möchte ich euch einfach mal hier in den Raum schmeißen, Hannah im Einklang!
00:17:56: Dann das Ojala Paptu Viesens.
00:17:59: Dann gibt es auch akustische Trios zum Beispiel SPJ Akustik oder Smile For Me die mit Jazzpop, Bosser und Swing aufspielen.
00:18:10: Zehn Punkt vier, Compiled hat zugesagt.
00:18:14: Dann haben wir aber auch ein paar klassische Leckerbissen nämlich zum Beispiel die drei Jelly von Trisonore und die klassischen Gesangshäppchen von schönen Töne bevor es dann auch mal wieder Party gibt zB mit den Hippies & Cowboys.
00:18:32: Moon Moon spielt Lieder aus der Ukraine Und eventuell gibt es auch noch eine Schlagerparty mit DJ Joshua.
00:18:42: Montag sind dann die Jazzfreunde dran und alle, die es noch werden wollen!
00:18:46: Zusätzlich gibt es Theater – der Theaterverein Oberursel tritt mit seinem Stück Mord in Oszel gleich dreimal bei uns auf Guckt also nach, wann die einzelnen Termine sind.
00:18:59: Und auch ein bisschen Comedy ist mit dabei!
00:19:02: Jutta Steinmetz besucht uns in ihrer wunderbaren Rolle als Martha und wird in direktem Kontakt mit dem Publikum herzlich liebevoll frech auf den Hospitalplatz einladen Natürlich für Speis und Tranksorgen an allen drei Tagen.
00:19:19: Jehad und sein Team kommt also alle vorbei, feiert mit und unterstützt die Windrose und ihre Projekte.
00:19:24: Und ganz wichtig erzählt mir eure Koffergeschichten vom Verreisen, vom Ankommen von Heimat und von Nachbarschaft!
00:19:32: Ich freue mich auf euch!
00:19:33: Für heute ist Schluss und es verabschiedet sich Petra Kemmerzell.
00:19:40: Das war unsere heutige Episode aus dem Windkanal.
00:19:43: Integration geht's vom Ohr direkt ins Herz.
00:19:46: Dieser Podcast ist ein Projekt des International Vereins Fynngrose.
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